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Was gibt es Neues aus der Welt der Steuern?

*Achtung* Der Zuschuss für die Digitalisierung wurde bis  zum 30.09.2020 verlängert:

Aufgrund der Vielzahl an Anträgen kann es zu Wartezeiten kommen.

https://www.nbank.de/Blickpunkt/Digitalbonus.Niedersachsen.jsp


Neuerungen in Bezug auf Hilfspakete in Bezug auf das SARS-COV-2/COVID-19 Virus:

Die Bundesregierung hat die Herabsetzung des Umsatzsteuersatzes beschlossen. Ab 01.07.2020 haben folgende Steuersätze im Regelfall Gültigkeit:

Regelsteuersatz: 16% (anstatt 19%)

ermäßigter Steuersatz: 5% (anstatt 7%)

Da es auch hier Besonderheiten zu beachten gibt (siehe auch BMF-Schreiben vom 30.06.2020), sprechen Sie uns bei Rückfragen gerne an.

Das BMF Schreiben vom 19.03.2020 beinhaltet die Möglichkeit Herabsetzungsanträge für bestimmte Steuer-Vorauszahlungen zu beantragen, sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Bitte beachten Sie bei den nachfolgend dargestellten Hilfen sind die Anträge elektronisch zu stellen, weiterhin werden bestimmte Unterlagen zur Antragstellung benötigt (z.B. Jahresabschluss 2018, Betriebswirtschaftliche Auswertung 12.2019 etc.) Hierzu sprechen Sie uns gerne an.


Corona-Überbrückungshilfe:

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Überbrückungshilfe über einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer beantragt werden. Im Wesentlichen gilt das für kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch in den Monaten April und Mai 2020 gegenüber 2019 von kumuliert > 60 %.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/eckpunkte-fuer-das-konjunkturpaket

Niedersachsen-Liquiditätskredit für kleine und mittlere Unternehmen
Es werden Kredite zwischen 5.000 Euro bis maximal 50.000 Euro zur Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Soloselbstständige bereitgestellt. Ziel ist es, grundsätzlich tragfähige Geschäftsmodelle, die aufgrund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Coronakrise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

Zum Förderprogramm

Bürgschaften über die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB)

Das Land hat seinen Bürgschaftsrahmen auf 3 Mrd. Euro erhöht. Die NBB ( www.nbb-hannover.de) verbürgt Hausbankkredite für nahezu alle Branchen bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Auch für diese Bürgschaften sind die Hausbanken der erste Ansprechpartner.


KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

KfW-Kredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind

KfW-Unternehmerkredit (037/047)

Wenn Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen, über­nimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank.

  • Für große Unternehmen (037)  bis zu 80 % Risiko­übernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (047)  bis zu 90 % Risiko­übernahmeSie können je Unternehmensgruppe  bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredit­höchstbetrag ist begrenzt auf
  • Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.
  • 25 % des Jahres­umsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohn­kosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
  • 50 % der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro

 Zum KfW-Unternehmerkredit

  • KfW-Kredit für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind

 

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Mit täglich neuen Nachrichten in einem informativen Portal erhalten Sie Tipps, neue Informationen zu Gesetzesänderungen oder Einblick in die aktuellsten Steuerthemen.

Für Einzelheiten zur Anwendung in Ihrem Fall, wenden Sie sich gerne an das Team der Steuerkanzlei Klumpe.
Wir wissen, was für Sie zur Anwendung kommt, welche Regelung für Sie sinnvoll ist und welche Maßnahmen zu treffen sind.

Die DATEV-RSS-FEEDS werden täglich neu recherchiert und für Sie zusammengefasst und aufbereitet.

 


Aktuelle News zu Steuern, Wirtschaft und Innovationen

News zu Steuern & Recht


Dritte Verlängerung der Konsultationsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien vom 6. Mai 2020

Das BMF gibt die Verlängerung der Entlastung der grenzüberschreitend tätigen Arbeitnehmer im Hinblick auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19 Pandemie bis zum 31.12.2020 bekannt (Az. IV B 3 - S-1301-BEL / 20 / 10002 :001).

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Merkblatt zur Umsatzbesteuerung von grenzüberschreitenden Personenbeförderungen mit Omnibussen, die nicht in der BRD zugelassen sind

Mit dem BMF-Schreiben wird das „Merkblatt zur Umsatzbesteuerung grenzüberschreitender Personenbeförderungen mit Omnibussen, die nicht in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind“ nach dem Stand 1. September 2020 neu herausgegeben (Az. III C 3 - S-7327 / 19 / 10001 :001).

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Behandlung von verdeckten Preisnachlässen im Zusammenhang mit sog. Streckengeschäften im Gebrauchtwagenhandel

Der BFH hat mit Urteil vom 25. April 2018 die Vereinfachungsregelung in Abschn. 10.5. Abs. 4 UStAE anerkannt, jedoch gleichzeitig darauf hingewiesen, dass die Bemessungsgrundlage bei Tauschumsätzen (§ 3 Abs. 12 UStG) anhand des subjektiven Wertes und nicht des gemeinen Wertes festzustellen ist. Das BMF gibt die daraus folgende Änderung des UStAE bekannt (Az. III C 2 - S-7203 / 19 / 10001 :001).

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Pauschbeträge für Sachentnahmen (Eigenverbrauch) 2020

Durch das Corona-Steuerhilfegesetz wurde eine Regelung eingeführt, nach der für die nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Juli 2021 erbrachten Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme der Abgabe von Getränken der ermäßigte Steuersatz der Umsatzsteuer anzuwenden ist. Das BMF gibt die für das Jahr 2020 geltenden Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben (Sachentnahmen) bekannt (Az. IV A 4 - S-1547 / 19 / 10001 :001).

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Klagen gegen Wettbürosteuer erfolglos

Das OVG Nordrhein-Westfalen hat in drei Musterverfahren entschieden, dass die Stadt Dortmund gegenüber Wettbürobetreibern rechtmäßig Wettbürosteuern festgesetzt hat. Wegen grundsätzlicher Bedeutung ist die Revision zum BVerwG zugelassen worden (Az. 14 A 218/19, 14 A 2474/19, 14 A 2275/19).

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Einkommensteueraufkommen je Einkommensgruppe

Die oberen zehn Prozent der Steuerpflichtigen tragen 51,6 Prozent des Einkommensteueraufkommens. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/21210) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.

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BFH: Steuerliche Auswirkungen pauschaler Bonuszahlungen einer gesetzlichen Krankenkasse

Der BFH hatte zu entscheiden, ob die von einer gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen eines Bonusprogramms nach § 65a Fünftes Buch Sozialgesetzbuch überwiegend für allgemein gesundheitsfördernde Aktivitäten gezahlten pauschalen Geldprämien als Beitragsrückerstattung den Sonderausgabenabzug für Krankenversicherungsbeiträge mindern (Az. X R 16/18).

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BFH: Beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer - Zufluss von Tantiemen bei verspäteter Feststellung des Jahresabschlusses

Der BFH nimmt Stellung zu den Fragen, ob auch bei verspäteter Feststellung des Jahresabschlusses der vertragsgemäße Fälligkeitszeitpunkt für den Zufluss der Tantieme beim beherrschenden Gesellschafter maßgeblich ist und ob und unter welchen Voraussetzungen ein Verlustrücktrag für die Berechnung der Tantieme vorzunehmen ist (Az. VI R 44/17).

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BFH: § 8b Abs. 4 KStG und § 9 Nr. 2a GewStG sind verfassungsgemäß

Der BFH hat bestätigt, dass weder § 8b Abs. 4 KStG noch § 9 Nr. 2a GewStG gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstoßen (Az. I R 29/17).

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BFH: Überlassen von Bootsliegeplätzen nicht steuersatzermäßigt

Der BFH hatte zu entscheiden, ob eine kurzfristige Überlassung von Bootsliegeplätzen eine kurzfristige Vermietung von Campingflächen nach § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG darstellt (Az. V R 47/19).

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News aus der Wirtschaft


Längere Laufzeiten treiben Kreditneugeschäft

Aus den Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Corona-Krise resultierten für die Unternehmen erhebliche Umsatzeinbußen und teilweise existenzbedrohende Liquiditätslücken, die jedoch durch die Ausweitung der Kreditvergabe abgemildert werden konnten. Dafür spricht der erneut deutliche Zuwachs des von KfW Research berechneten Kreditneugeschäfts der Banken und Sparkassen mit heimischen Unternehmen und Selbständigen im 2. Quartal.

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Wirtschaft bricht etwas weniger stark ein als erwartet

Die Bundesregierung rechnet in der Corona-Krise mit einem etwas weniger starken Wirtschaftseinbruch als zunächst befürchtet. Nach einer neuen Prognose wird das Bruttoinlandsprodukt lt. BMWi in 2020 um 5,8 Prozent sinken.

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Startups verstärken Kooperationen mit Mittelstand und Konzernen

Deutsche Startups arbeiten verstärkt mit etablierten Unternehmen zusammen. Aktuell geben 9 von 10 Startups an, mit Mittelständlern und Konzernen zu kooperieren, vor einem Jahr waren es erst 8 von 10.

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Kurzarbeit sinkt weiter langsam

Die Zahl der Firmen mit Kurzarbeit sinkt weiter langsam. Im August 2020 waren es noch 37 Prozent der Unternehmen, die an der ifo Konjunkturumfrage teilnehmen. Im Juli 2020 waren es 42 Prozent.

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DIW Konjunkturbarometer August: Starkes drittes Quartal kein Grund für Entwarnung

Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin steigt auch im August deutlich, auf nunmehr 105 Punkte. Damit liegt es zum ersten Mal seit Ende 2017 wieder oberhalb der 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt.

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Importpreise im Juli 2020: -4,6 % gegenüber Juli 2019

Die Importpreise waren im Juli 2020 um 4,6 % niedriger als im Juli 2019. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr im Juni 2020 bei -5,1 % gelegen, im Mai 2020 bei -7,0 %. Gegenüber dem Vormonat Juni 2020 stiegen die Importpreise im Juli um 0,3 %.

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Konsumklima: Erholung vorerst gestoppt

Die Hoffnung auf eine rasche Erholung des Konsumklimas hat im August einen deutlichen Dämpfer erhalten. Nach drei starken Anstiegen in Folge verliert der Indikator spürbar. Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für August 2020.

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COVID-19 stellt die duale Berufsausbildung im Ausland vor neue Herausforderungen

Die Corona-Pandemie wirkt sich in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern auf den Ausbildungsmarkt aus. Viele Betriebe müssen immer noch auf Sicht fahren. Daher ist in etlichen Unternehmen noch nicht endgültig über das konkrete Lehrstellenangebot entschieden. Das berichtet der DIHK.

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Kräftige Erholung nach Tiefpunkt im April, doch jetzt nimmt der Gegenwind zu

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland und der Eurozone zu einem historischen Einbruch der Wirtschaftsleistung geführt. Auf den Tiefpunkt im April folgte eine schnelle Aufholbewegung, deren anfänglich hohes Tempo sich aber schon aktuell wieder deutlich verlangsamen dürfte. Das berichtet die KfW.

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Umsatzentwicklung im Juli 2020: +1,9 % zum Vormonat

Der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland hat sich im Juli 2020 weiter erholt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, legte der nominale (nicht preisbereinigte) Umsatz im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt um 1,9 % gegenüber dem Vormonat zu.

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Soforthilfe

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Vereinbaren Sie gerne einen 30-minütigen Sofort-Hilfe-Termin für
einmalig 49 Euro netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

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